Das Menschenschattenspiel - ein ideales Medium für die kirchliche Arbeit
Ob im Gottesdienst, im Schulgottesdienst, bei der Messdiener- oder Konfirmandenfreizeit - das Menschenschattenspiel stellt ein ideales Medium für die Arbeit
in der Kirche dar. Ich möchte auf meiner Seite Beispiele hierfür sammeln. Falls Sie entsprechende Erfahrungen haben, schicken Sie mir doch bitte eine E-Mail. Hier eine Idee für ein Weihnachtsspiel aus unserem Schattenbuch (Dort ist auf S. 43 übrigens auch abgebildet, wie plötzlich ein Teufel
erscheint...):
“Wir haben bei einem Weihnachtsspiel das geheimnisvolle Erscheinen eines Engels inszeniert. Die Hirten standen im gelben dämmrigen Licht, als plötzlich
der gelbliche Schatten eines Engels erschien, während die Umgebung um ihn herum heller wurde. Der Engel hatte zuvor unbeweglich außerhalb des gelben Lichtkegels gestanden. Durch das Zuschalten einer seitlich
aufgestellten Lampe sprang er nun plötzlich ins Bild und verschwand auf genauso rätselhalfte Art und Weise wieder, als die Seitenbeleuchtung abgeschaltet wurde.” (S. 42)
Übrigens, für das Schattentheater in der Kirche eignet sich eher die dunklere Jahreszeit, da dann durch die Kirchenfenster kein Tageslicht mehr nach innen
fällt; wir haben zwar bei einem Workshop in Venedig mal alle Fenster einer kleineren Kirche mit schwarzer Folie verklebt, aber das würde ich glaube ich nicht noch einmal machen wollen...
Einige Möglichkeiten für den Einsatz des Menschenschattenspieles im kirchlichen Bereich finden Sie
u.a. bei den “Anders Werden Gottesdiensten” (links in der Navigation), die in der Evangelischen Kirche Essen Werden drei Mal im Jahr stattfinden und von einem etwa 25-köpfigen Team unter Leitung des Pfarrerehepaars Maret und Martin Schmerkotte vorbereitet mit viel Freude und Engagement vorbereitet werden.
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