- Zunächst: Alles, was sich auf eine Leinwand projizieren lässt, kann auch in ein Menschenschattenspiel integriert werden, also z.B. mit Hilfe eines sogenannten Beamers auch die Bildschirmansicht eines Computers.
Das erweitert die Möglickeiten des Schattenspieles enorm.
- Wie fotografiert man ein Schattenspiel? Endlich gibt es dazu eine Anleitung. Wir haben für unser Schattenspielbuch (S. 58/59) Jörg Dieckneite nicht nur als Fotograf gewinnen können, sondern er hat auch detailliert aufgeschrieben, was man beim Fotografieren von Schattenspielen beachten muss. Hier noch ein Tipp: Benutzen Sie nie das Blitzlicht beim Fotografieren eines Schattenspieles. Sie blitzen natürlich auch die Schatten weg! Angeblich ist daran sogar schon mal eine Expedition nach Übersee gescheitert...
- Das Schattenspiel kommt auch immer wieder in Filmen vor, z.B. im Vorspann einiger James-Bond-Filme. (Über weitere Hinweise bin ich dankbar.) Ein Beispiel:
1977 schuf der Regisseur Ralph Bakschi eine Trickfilmversion zu “
Der Herr der Ringe”. Bekannt wurde diese aufwändige Fassung durch das neu angewandte Verfahren, Realfilm in die Trickhandlung zu integrieren. So werden die Ringgeister
, die ja Schattenwesen sind, wie in einem Menschenschattenspiel dargestellt. Was aber für unser Medium noch viel ergiebiger ist: Der Film beginnt mit einem
kompletten Menschenschattenspiel (!!!) von etwas über drei Minuten Länge, in der die Entstehung des Ringes sowie “Der kleine Hobbit” zusammengefasst wird.
Sie können diesen Film jetzt leider nicht bei amazon bestellen: jedenfalls war er bei Erstellung dieser Seite nicht verfügbar. Ob sich das geändert hat bzw. weitere
Daten erfahren Sie, wenn Sie auf den Bestell-Button klicken:
Der Herr der Ringe - Trickfilmversion (1977)
Weiterführende Links:
- Eine völlig neue Kunstform habe ich bei Alexander Peschka gefunden, der u.a. Schattenspiele für
das Internet entwickelt.
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